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Steildach

Welche Steildacharten gibt es?


Satteldach: Eine Satteldachkonstruktion mit zwei großen, ebenen Flächen und geraden Giebelwänden ist zeitlos. Die klassische Dachform ist in Deutschland weit verbreitet, denn ein Satteldach kann einfach und kostengünstig errichtet und durch den Dachdecker eingedeckt  werden. Durch verschiedene Neigungen und Traufhöhen oder die Kombination mit Gauben und Erkern haben Bauherren vielfältige Möglichkeiten zum Gestalten dieser Dächer. Beliebt sind Satteldächer mit etwa 38 bis 45 Grad Neigung. Diese bieten genug Raum für einen Ausbau des Dachgeschosses.


Walmdach/Krüppelwalmdach: Zu den ältesten Dachformen des Steildaches gehört das Walmdach. Charakteristisch sind weit nach unten gezogene Dachflächen, die die Stabilität des Hauses erhöhen und alle vier Seiten vor Wind und Wetter schützen. Bauherren, die sich für diese ursprüngliche Dachform entscheiden, müssen aber durch die schrägen Giebelwände mit einer verkleinerten Nutzfläche im Dachgeschoss auskommen.

Als Alternative werden heute vielerorts Krüppelwalmdächer gebaut: Sie sind eine Mischung aus Sattel- und Walmdach, die Dachflächen sind nur auf der Giebelseite abgewalmt und schützen hier gut vor Wind und Wetter. Gleichzeitig kann aber durch die geraden Giebelseiten mehr Raum unter dem Dach genutzt werden als bei einem ursprünglichen Walmdach.


Pultdach: Bauherren entscheiden sich bei Wohngebäuden immer häufiger für geneigte Dächer ( Steildach )mit einer zur Wetterseite gerichteten Dachfläche. Aufgrund seiner einfachen Konstruktion kann es kostengünstig gebaut werden. Ab einem Neigungswinkel von elf Grad spricht man von einem Pultdach. Genau wie bei Flachdächern sollte auch bei Pultdächern auf eine fachgemäße Abdichtung geachtet werden. Zudem kann auf der Dachfläche ideal eine Solaranlage installiert werden. Auf vielen modernen Neubauten sind individuelle Dachlandschaften zu finden, die durch mehrere miteinander kombinierte Pultdächer geprägt sind.


Zeltdach: Durch den Bau mediterraner Häuser sind hierzulande auch viele Steildächer in Form von Zeltdächern zu finden. Bei dieser Steildachform dominieren klare, gleichmäßige Formen. Voraussetzung für ein Zeltdach ist ein quadratischer Grundriss, denn die vier gegeneinander geneigten Dachschrägen laufen an einem Firstpunkt spitz zusammen. Unter dem Dach haben Bauherren jedoch nur wenig Ausbaureserven.

 

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